BeziehungsWeisen
3-teilige Seminarfolge zur Persönlichkeitsentwicklung und KompetenzerweiterungBeziehungsgestaltung ist eine soziale Kunst. Das Handwerkszeug des Sozialkünstlers ist er selber! Hierfür ist das Entdecken und die Auseinandersetzung mit den eigenen Ansichten, Einstellungen, Prägungen, gesammelten Lebenserfahrungen und -erlebnissen sowie das Aufspüren von verinnerlichten Glaubenssätzen wie „das darf man nicht“ erforderlich. Empathiefähigkeit gilt es zu schulen für eine Beziehungskultur auf Augenhöhe oder, wie es die Konvention der UN über die Rechte behinderter Menschen definiert: zur Überwindung Einstellungs- und umweltbedingter Barrieren.
Die Seminartrilogie BeziehungsWeisen ist eine Einladung zur Persönlichkeitsentwicklung und Kompetenzerweiterung, um selbst als „Instrument“ mit all seinen Klangfarben und Registern im Begleitungsalltag von Menschen mit Behinderung zukunftsweisend wirken zu können.

wird neues Land entdecken.
Hugo von Hofmannsthal
Die Seminare
BeziehungsWeise ICH
Der Mensch ist ein Beziehungswesen. Als Teil der Welt stehe ich immer in Beziehungen, ich bringe MICH ein!
Neben allem erlernten Fachwissen trete ICH SELBST zu den zu begleitenden Menschen und ihren Angehörigen in Beziehung: mit meinem spezifischen Hintergrund, meinen individuellen Einstellungen, meiner Geschichte – meinem „Gepäck“. Je mehr ich darum weiß, desto kompetenter kann ich in die Beziehung zu anderen gehen.
Daher sind Selbst(er)kenntnis, Selbstreflexion und Selbsterziehung von großer Bedeutung, um dem Handeln eine neue Qualität zukommen zu lassen: Sehweisen und Haltungen zu entwickeln, die Ihnen und Ihrem Gegenüber neue Entwicklungsräume eröffnen können.
Anhand Ihrer konkreten Arbeitssituationen und Fragestellungen, durch Rollenspiele und Einfühlungsübungen laden wir Sie zum Entdecken Ihres „Gepäcks“ ein. Es kann Spaß machen, Licht in eigenes Tun und Denken zu bringen, sich dabei genauer kennen zu lernen, und neue Handlungsspielräume zu entwickeln.
Entdecken Sie neue Facetten und Potenziale!
BeziehungsWeise DU
Dieses Seminar nimmt vorrangig die Beziehungsgestaltung zu Menschen mit sogenannter geistiger Behinderung in den Blick. Was heißt es „geistig behindert“ zu sein, mit geistiger Behinderung als Wunde (Trauma) zu leben, die mich unterschiedlich abhängig von meiner Umgebung macht?
Diese Gegebenheit stellt eine Asymmetrie in der Beziehung zu den zu begleitenden Menschen dar, die sich im Begleitungsalltag in Form von Bevormundung, Infantilisierung o.ä. ausdrückt. Für die professionell Tätigen gilt es, Antworten auf die Fragen zu finden: wie stelle ich Gleich-Wertigkeit her und wie richte ich mein Handeln aus, dass es symmetrisierend wirkt?
Für eine ICH-DU-Begegnung bedarf es der Öffnung eines sogenannten Kontaktraumes, der erforderlich für eine Beziehungsaufnahme und Beziehungsgestaltung ist. Der Begleitungsalltag behindert oft genug die Chance, dass ein Kontaktraum entstehen kann und damit eine „Begleitung auf Augenhöhe“. Sich trotz der vielen „Ja, aber,… auf die Suche nach den „Schlüsseln“ für die Öffnung von Kontakträumen zu begeben, ist eine spannende Aufgabe.
Echte Begegnung ist ein Geschenk!
BeziehungsWeise WIR
Die Angehörigen von Menschen mit Behinderung sind als Personengruppe eher im Umkreis der direkten Begleitungsarbeit. Sie treten oft an Schnittstellen im beruflichen Alltag in der Form auf, dass Formalitäten geklärt, Geldangelegenheiten geregelt, Fragen der Gesundheit besprochen und Besuchsregularien „verabredet“ werden. Die nicht selten beschriebenen „Schwierigkeiten“ mit den Angehörigen beruhen häufig auf einer Vordergründigkeit der o.g. Themenfelder.
Erlebte Hilfsbedürftigkeit bei gleichzeitiger Forderung nach Autonomie und Selbstbestimmung des behinderten Menschen stellt ein Spannungsfeld für die Angehörigen dar.
Die oft lebenslange Sorge um seinen behinderten Angehörigen prägt in ihrer eigenen Weise die Beziehungsgestaltung zu den Begleitern an den Lebens- und Arbeitsorten. Sich diese Sorge in ihrer Vielfältigkeit vor Augen zu führen, sich als Begleiter dafür zu sensibilisieren und aus diesem Wissen und Verständnis die Beziehung zu den Angehörigen zu gestalten, gehört mit zum Handwerkszeug im Begleitungsalltag.
Beziehungsgestaltung ist eine soziale Kunst!
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Praxis Beziehungs-Weisen
Christiane Döring
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